Ein Spitalaufenthalt ist für Kinder ein einschneidendes Erlebnis. Es ist erwiesen, dass die Nähe der Eltern den Heilungsprozess eines schwer kranken Kindes wesentlich fördert und die Genesung positiv beeinflusst. In vielen Fällen lässt die Infrastruktur eines Krankenhauses nicht zu, dass Eltern bei ihren Kindern übernachten können. Und bei längeren Spitalaufenthalten brauchen die Eltern von Zeit zu Zeit auch eine Rückzugsmöglichkeit und den Kontakt mit Eltern von Kindern in vergleichbarer Lage.
Die Ronald McDonald Kinderstiftung baut und betreibt seit vielen Jahren in der Nähe von Kinderkliniken sogenannte Ronald McDonald Elternhäuser. In diesen Häusern finden Eltern während des Spitalaufenthalts ihrer schwer kranken Kinder in deren Nähe ein Zuhause auf Zeit.
1994 öffnete in Genf das erste Elternhaus die Türen. Die Stiftung nahm das zweite Haus 2001 beim Inselspital Bern in Betrieb. Im Frühling 2005 eröffnete sie das dritte Elternhaus neben dem Ostschweizer Kinderspital in St. Gallen. Weltweit gibt es über 280 Ronald McDonald Elternhäuser.
Alle Familien mit Kindern, die in den Kinderspitälern Bern, Genf oder St. Gallen hospitalisiert sind, können auf die Hilfe der Ronald McDonald Kinderstiftung zählen. Die Aufnahme im Haus erfolgt schnell und unbürokratisch. Je nach Behandlung des Kindes leben die Eltern nur wenige Tage oder bis zu einigen Monaten im Haus.
Der Aufenthalt kostet für eine Familie pro Tag zwischen 15 und 18 Franken.