Die Geschichte von Leilou
| Das Jahr 2004 begann für die Familie Spano aus Martigny-Combe im Wallis schlecht. Die kleine Leilou (2) erkrankt an einer Streptokokken-Angina, die innerhalb weniger Tage zum Albtraum wird: Lungenentzündung, Sepsis, allgemeine virale Infektion und Atemstillstand. Die Situation ist so dramatisch, dass sofort ein Helikoptertransport zur Intensivstation des Kinderkrankenhauses in Genf organisiert werden muss. Murielle Spano, die junge Mutter, befindet sich im Schockzustand. Ohne jegliche Formalitäten wird sie im Ronald McDonald Haus aufgenommen, wo sie Trost und Zuspruch in einem Masse erhält, wie sie es sich nie hätte vorstellen können. Murielle Spano erzählt: "Nach den ersten Stunden, in denen man mich taktvoll alleine gelassen hat, habe ich den Kontakt zu anderen Eltern gesucht. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie wichtig es ist, in einem solchen Moment von anderen moralische Unterstützung zu erhalten. Man fühlt sich weniger einsam und kann sogar neue Freundschaften schliessen." Leilou ist nach einem mehrwöchigen Spitalaufenthalt wieder putzmunter. |
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