Kleiner Mattia, grosser Kämpfer

Am 2. August 2011 erwacht der 16 Monate alte Mattia mit hohem Fieber. Im Kinderspital Aarau können die Ärzte nichts Aussergewöhnliches feststellen. Doch das Fieber lässt nicht nach. Eine Blutuntersuchung zeigt, dass eine Entzündung die Ursache ist. Als das Antibiotika nicht wirkt, sorgt eine Röntgenaufnahme für Klarheit: Die eine Lunge ist wegen der vielen Flüssigkeit nicht mehr zu sehen. Mattia wird sofort auf die Notfallstation verlegt.

 

Notoperiert

Am nächsten Abend fällt bei Mattia die Sauerstoffsättigung im Blut: ein Lungenbläschen ist geplatzt. In einer Notoperation wird eine Drainage gelegt, um die Flüssigkeit in der Lunge abzusaugen. Direkt nach dem Eingriff fliegt ein Helikopter Mattia mit seiner Mutter ins Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB).

 

Unterkunft im Elternhaus Basel

Im UKBB erfährt Mattias Mutter vom Ronald McDonald Haus Basel: Unweit von Mattia findet sie so ein Zuhause auf Zeit und kann immer bei ihrem kranken Sohn sein. Dank den Medikamenten geht es Mattia nach einigen Tagen besser. Er ist zwar noch schwach, kann aber schon wieder lachen und herumspazieren.

 

Noch eine Operation

Doch eine weitere Untersuchung zeigt: die Lunge ist zusammen gefallen und auch das Luftbläschen ist noch offen. Es muss eine neue Drainage eingesetzt werden. Als Mattia auf der Intensivstation erwacht, hat er starke Schmerzen und weint. Zum Glück ist seine Mutter da. Die Ärzte geben ihm ein Schmerzmittel und der kleine Patient schläft schnell wieder ein.

 

Es geht aufwärts

Nun heisst es abwarten. Nach ein paar Tagen wird die Drainage bei Mattia entfernt. Es sieht gut aus: das Luftbläschen hat sich verschlossen, die Lunge wieder entfalten. Die Ärzte entscheiden, Mattia darf das UKBB verlassen. Da zwei Tage später die letzte Untersuchung ansteht, verbringt Mattia diese Zeit mit seiner Familie im Basler Elternhaus. Doch dann geben die Ärzte endlich grünes Licht: Mattia kann nach Hause!

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